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	<title>Politik und Wirtschaft heute</title>
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	<description>Themen um die sich unser Globus dreht</description>
	<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 10:29:41 +0000</pubDate>
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		<title>Landesbanken wollen über Rettungspaket beraten</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 12:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Auf einem Treffen der Landesbanken am Montag, das vermutlich in Berlin stattfinden wird, soll beraten werden, welche Landesbanken Hilfe durch das  beschlossene 500-Milliarden-Rettungspaket erhalten. An dem Treffen nehmen angeblich auch private Banken teil.
Banken, die staatliche Hilfen bekommen werden, müssen sich dabei auf strenge Regulierungen einlassen. Danach darf das Honorar der Bankmanager, die staatliche Hilfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einem Treffen der Landesbanken am Montag, das vermutlich in Berlin stattfinden wird, soll beraten werden, welche Landesbanken Hilfe durch das  beschlossene 500-Milliarden-Rettungspaket erhalten. An dem Treffen nehmen angeblich auch private Banken teil.</p>
<p>Banken, die staatliche Hilfen bekommen werden, müssen sich dabei auf strenge Regulierungen einlassen. Danach darf das Honorar der Bankmanager, die staatliche Hilfen annehmen, 500.000 Euro nicht übersteigen. Die Unternehmen müssen zudem die Vergütung  &#8220;ihrer Organe, Angestellten und wesentlichen Erfüllungsgehilfen auf ein angemessenes Maß begrenzen&#8221;. Außerdem sollen Managergehälter offen gelegt werden und solange das Unternehmen Stabilisierungsmaßnahmen in Anspruch nimmt, sollen Bonuszahlungen ausgesetzt werden.</p>
<p>Es gibt wohl auch Überlegungen, dass alle Banken das Rettungspaket annehmen, wodurch verschleiert würde, welche Unternehmen am stärksten betroffen sind.</p>
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		<title>Bundestag verabschiedet Rettungspaket</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 10:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das 500 Milliarden-Paket zur Rettung des Finanzsektors wurde mit großer Mehrheit im Bundestag abgestimmt. Die Fraktionen von Union, SPD und FDP stimmten für das &#8220;Finanzmarktstabilisierungsgesetz&#8221;, die Grünen und Linke votierten gegen das Rettungspaket, das die Liquididät der Banken garantieren soll. Nun muss das Eilgesetz noch im Bundesrat beschlossen werden und am Freitag durch den Bundespräsidenten unterzeichnet werden. Am Montag soll das Eilgesetz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das 500 Milliarden-Paket zur Rettung des Finanzsektors wurde mit großer Mehrheit im Bundestag abgestimmt. Die Fraktionen von Union, SPD und FDP stimmten für das &#8220;Finanzmarktstabilisierungsgesetz&#8221;, die Grünen und Linke votierten gegen das Rettungspaket, das die Liquididät der Banken garantieren soll. Nun muss das Eilgesetz noch im Bundesrat beschlossen werden und am Freitag durch den Bundespräsidenten unterzeichnet werden. Am Montag soll das Eilgesetz dann in Kraft treten.Das Gesetz sieht vor, dass für Ländernanteile eine Obergrenze von 7,7 Milliarden Euro gilt. Für die Verluste der Landesbanken müssen die Ländern dafür selber geradestehen.</p>
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		<title>Keine Beiträge</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 16:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In der nächsten Woche werde ich leider keine Beiträge verfassen können, aber danach dürft ihr wieder mit 1-2 Beiträgen pro Tag rechnen.
Bis dahin, euer Max
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der nächsten Woche werde ich leider keine Beiträge verfassen können, aber danach dürft ihr wieder mit 1-2 Beiträgen pro Tag rechnen.</p>
<p>Bis dahin, euer Max</p>
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		<title>Datenklau bei der Telekom</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 15:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins &#8220;Der Spiegel&#8221; wurde durch den Telekom-Konzern bestätigt, dass der Mobilfunksparte T-Mobile  insgesamt über 17 Millionen Kundendaten geklaut wurden. Dafür entschuldigte sich der Telekom-Chef Rene Obermann in der &#8220;Bild am Sonntag&#8221; und sprach von einem bedauerlichen Vorfall. Er bestätigte, dass das Unternehmen vor zweieinhalb Jahren von einem Vertriebspartner informiert worden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins &#8220;Der Spiegel&#8221; wurde durch den Telekom-Konzern bestätigt, dass der Mobilfunksparte T-Mobile  insgesamt über 17 Millionen Kundendaten geklaut wurden. Dafür entschuldigte sich der Telekom-Chef Rene Obermann in der &#8220;Bild am Sonntag&#8221; und sprach von einem bedauerlichen Vorfall. Er bestätigte, dass das Unternehmen vor zweieinhalb Jahren von einem Vertriebspartner informiert worden wäre, dass diesem Daten angeboten wurden. Daraufhin habe die Telekom sofort Untersuchungen eingeleitet und Anzeige erstattet. Die Behörden hätten umgehend reagiert und bei Durchsuchungen Datenträger sichergestellt. Man ging damals davon aus, dass keine Daten auf dem Schwarzmarkt weitergegeben wurden und deshalb sei die Öffentlichkeit nicht von dem Skandal unterrichtet worden. Von dem Datenklau sind sowohl Prepaid-Kunden als auch Kunden mit Vertrag betroffen. Es wurden Handynummern, Geburtsdaten und E-Mail Adressen angeboten. Ein genauer Täter konnte durch die Staatsanwaltschaft damals nicht ermittelt werden, allerdings wurden zwei Mitarbeiter der Telekom entlassen, bei denen man Daten sichergestellt hatte.</p>
<p>Nach dem Skandal bei der Telekom fordert die Opposition nun ein wirksameres Datenschutzrecht. So solle die seit Anfang 2008 geltende Vorratsdatenspeicherung sofort zurückgenommen werden, äußerte sich der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck und außerdem sei es unverantwortlich, dass die Kunden nicht einmal über den Klau ihrer Daten informiert gewesen seien, so die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau von der Partei Die Linke.</p>
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		<title>Auswirkungen der Finanzkrise auf den US-Wahlkampf</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 20:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Obama mit deutlichem Vorsprung, McCain unterbricht seinen Wahlkampf
Der Präsidentschaftsbewerber der Demokraten, Barack Obama, hat sich aufgrund der Finanzkrise einen neuen Vorsprung  geschaffen und führt nun mit 52 Prozent  gegenüber McCain mit 43 Prozent, so eine aktuelle Studie von Meinungsforschern der &#8220;Washington Post&#8221; und des TV-Senders ABC News. Diese Angaben waren zuvor schon durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Obama mit deutlichem Vorsprung, McCain unterbricht seinen Wahlkampf</strong></p>
<p>Der Präsidentschaftsbewerber der Demokraten, Barack Obama, hat sich aufgrund der Finanzkrise einen neuen Vorsprung  geschaffen und führt nun mit 52 Prozent  gegenüber McCain mit 43 Prozent, so eine aktuelle Studie von Meinungsforschern der &#8220;Washington Post&#8221; und des TV-Senders ABC News. Diese Angaben waren zuvor schon durch den Nachrichtensender CNN bestätigt worden. In den letzten Wochen hatten Obama und McCain noch relativ gleichauf gelegen. Als Grund für  den Vorsprung Obamas gilt die Finanzkrise, für die vor allen Dingen die Republikaner von den Wählern mitverantwortlich gemacht werden. In den 14 umkämpften sogenannten &#8220;Battleground-States&#8221; liefern sich die beiden Bewerber jedoch immernoch ein hartes ein Kopf-an-Kopf-Rennen.</p>
<p>Derweil hat McCain die für Freitag geplante Fernsehdebatte abgesagt, da er in Washington mit über das milliardenschwere Finanzpaket der US-Regierung zur Rettung der Bankenwirtschaft entscheiden will. McCain sprach sich auch für ein gemeinsames Vorgehen angesichts der Krise aus. In Zeiten solch einer Krise müsse man den Wahlkampf in den Hintergrund stellen. Obamas Pressesprecher dementierte die Aussage jedoch und verbesserte, dass die Initiative zum gemeinsamen Vorgehen von Obama ausgegangen sei.</p>
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		<title>Wer sind die die korruptesten Länder der Welt?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 16:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Korruption ist in den ärmsten Ländern der Welt ein riesiges Problem. Gründe dafür sind die hohe Armut und das Versagen der rechtsstaatlichen Organisationen in diesen Ländern. Häufig wird die Korruption von außen noch verstärkt, da die exportierende Wirtschaft immer wieder mit Bestechung ausländischer Amtsträger arbeitet.
Nach dem jährlichen Korruptionsindex der Transpareny International, der jetzt in London [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Korruption ist in den ärmsten Ländern der Welt ein riesiges Problem. Gründe dafür sind die hohe Armut und das Versagen der rechtsstaatlichen Organisationen in diesen Ländern. Häufig wird die Korruption von außen noch verstärkt, da die exportierende Wirtschaft immer wieder mit Bestechung ausländischer Amtsträger arbeitet.</p>
<p>Nach dem jährlichen Korruptionsindex der Transpareny International, der jetzt in London und Berlin vorgestellt wurde, liegen Irak und Birma mit 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten auf den letzten Plätzen. Die vordersten Ränge belegen Dänemark, Neuseeland und Schweden, die jeweils auf 9,3 Punkte kamen. Deutschland lag im vergangen Jahr noch auf Rang 16, rückte dies Jahr allerdings mit einem Wert von 7,9 Punkten auf Rang 14 vor.</p>
<p>Korruption ist den ärmsten Ländern der Welt ein gravierendes Problem, da dadurch die nötigen finanziellen Mittel zur Gewährleistung von sauberem Trinkwasser und den Bau von Krankenhäusern, Schulen u.a fehlt. Zur Eindämmung von Korruption bedarf es einem starken Rechtsstaat, einer parlamentarischen Kontrolle, unabhängigen Medien und einer aktiven Zivilgesellschaft.</p>
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		<title>Bediengebühr bei der Bahn gekippt</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 14:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Bediengebühr von 2,50 Euro musste die Deutsche Bahn am Freitag auf massiven Druck von Verbraucherschützern und Gewerkschaft zurückziehen. Idee der Bediengebühr war, dass jeder Bahnreisende für das Erhalten einer Fahrkarte am Schalter 2,50 Euro bezahlen sollte. Das hätte der Bahn jährlich 60 Millionen Euro eingebracht. Nach dem Scheitern der Bediengebühr ist es wohl nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bediengebühr von 2,50 Euro musste die Deutsche Bahn am Freitag auf massiven Druck von Verbraucherschützern und Gewerkschaft zurückziehen. Idee der Bediengebühr war, dass jeder Bahnreisende für das Erhalten einer Fahrkarte am Schalter 2,50 Euro bezahlen sollte. Das hätte der Bahn jährlich 60 Millionen Euro eingebracht. Nach dem Scheitern der Bediengebühr ist es wohl nun wohl nur noch eine Frage der Zeit bis die Ticketpreise wieder steigen und das obwohl die Bahn im Juni diesen Jahres einen Umsatz von 16,6 Milliarden Euro zu verzeichnen hatte und dabei einen Überschuss von 950 Millionen Euro erzielte.</p>
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		<title>Beck gibt auf - wer wird sein Nachfolger?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 14:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Überraschend war Kurt Beck beim gestrigen Parteitag der SPD von seinem Amt als Parteivorsitzender zurückgetreten. Als Begründung führte Beck an, dass die Medien aufgrund gezielter Falschinformationen einen völlig anderen Ablauf seiner Entscheidung dargestellt hätten und dies darauf angelegt gewesen wäre ihm als Vorsitzenden keinen Handlungs- und Entscheidungsspielraum zu belassen. Beck wird weiterhin Ministerpräsident und Landesvorsitzender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Überraschend war Kurt Beck beim gestrigen Parteitag der SPD von seinem Amt als Parteivorsitzender zurückgetreten. Als Begründung führte Beck an, dass die Medien aufgrund gezielter Falschinformationen einen völlig anderen Ablauf seiner Entscheidung dargestellt hätten und dies darauf angelegt gewesen wäre ihm als Vorsitzenden keinen Handlungs- und Entscheidungsspielraum zu belassen. Beck wird weiterhin Ministerpräsident und Landesvorsitzender der SPD in Rheinland-Pfalz bleiben.</p>
<p>Wahrscheinlich war die Bundesbühne für Kurt Beck einfach zu groß, denn in Rheinland-Pfalz hat er nichts von seiner Autorität eingebüßt und man freut sich darüber, dass er sich nun wieder voll und ganz auf die Landespolitik konzentrieren kann.</p>
<p>Heute kam SPD-Vorstand in Berlin zusammen, um den früheren Vizekanzler Franz Müntefering als neuen Parteichef zu nominieren. Bis zu dessen Amtsantritt wird Frank-Walter Steinmeier den Vorsitz obligatorisch übernehmen. Dieser hatte Müntefering auch als neuen Vorsitzenden vorgeschlagen.</p>
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		<title>Steinmeier soll Kanzlerkandidat der SPD werden</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 12:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Beim heutigen Parteitag der SPD soll der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier  zum Kanzlerkandidaten der SPD für die Bundestagswahl 2009 nominiert werden. Darauf sollen sich nach Medienberichten der Parteivorsitzende Kurt Beck und Steinmeier in vielen persönlichen Gesprächen geeinigt haben. An dem Treffen unter Leitung von Parteichef Beck nehmen das Präsidium, die Fraktionsspitze, die SPD-Ministerpräsidenten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim heutigen Parteitag der SPD soll der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier  zum Kanzlerkandidaten der SPD für die Bundestagswahl 2009 nominiert werden. Darauf sollen sich nach Medienberichten der Parteivorsitzende Kurt Beck und Steinmeier in vielen persönlichen Gesprächen geeinigt haben. An dem Treffen unter Leitung von Parteichef Beck nehmen das Präsidium, die Fraktionsspitze, die SPD-Ministerpräsidenten und die SPD-Bundesminister teil.</p>
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		<title>Wahl in Angola: Nach 16 Jahren</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 11:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Erstmals seit 16 Jahren werden in Angola wieder Parlamentswahlen durchgeführt. Beobachter rechnen mit einem Wahlerfolg der regierenden MPLA, die unter Führung von Jose Eduardo dos Santos steht, der das Land seit 1979 regiert. Der ehemaligen Rebellengruppe UNITA werden dagegen nur geringe Chancen auf einen Wahlerfolg eingeräumt. Mit einem Ergebnis wird frühestens in einer Woche gerechnet.
Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals seit 16 Jahren werden in Angola wieder Parlamentswahlen durchgeführt. Beobachter rechnen mit einem Wahlerfolg der regierenden MPLA, die unter Führung von Jose Eduardo dos Santos steht, der das Land seit 1979 regiert. Der ehemaligen Rebellengruppe UNITA werden dagegen nur geringe Chancen auf einen Wahlerfolg eingeräumt. Mit einem Ergebnis wird frühestens in einer Woche gerechnet.</p>
<p>Bei der Durchführung der Wahlen hatte es zunächst zahlreiche logistische Probleme gegeben, da zahlreiche  Wahllokale in der Hauptstadt Luanda nicht rechtzeitig die notwendigen Dokumente erhalten und erst verspätet oder gar nicht öffnen konnten. Die Oppositionsparteien verlangten deshalb sogar eine erneute Abstimmung.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Problematik in Angola</strong></span></p>
<p>Natürlich drängt sich nun die Frage auf, warum es diese Probleme in Angola gibt und wie es sein kann, dass 16 Jahre lang keine Wahlen stattfanden. Dies möchte ich euch im Folgenden erläutern.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dafür zunächst einmal die wichtigsten Infos:</span></p>
<p>Die ehemalige portugiesische Kolonie und heutige Republik Angola liegt im Südwesten Afrikas und hat geschätzte 15,9 Millionen Einwohnern und ein Bevölkerungswachstum von ca. 2,9% pro Jahr. Ungefähr ein Drittel der Einwohner lebt in der Hauptstadt Luanda. Staatsform Angolas ist eine Präsidialrepublik.</p>
<p>Die Assembléia Nacional (Nationalversammlung) mit 220 Sitzen wird durch eine Direktwahl auf vier Jahre gewählt. Die letzte Wahl fand am 29./30.09.1992 statt. Aufgrund des politischen Konsens zwischen MPLA und UNITA wurden 1996 fällige Parlamentswahlen vorerst ausgesetzt. Neuwahlen <span>werden am 5. und 6. September 2008 stattfinden.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wie kam es zu diesem Konflikt zwischen MLPA und der ehemaligen Rebellenorganisation?</span></p>
<p>Grund für das Aussetzten der Wahlen war ein Bürgerkrieg, der bis 2002 in Angola herrschte, nachdem die Regierungspartei MLPA, die bereits seit 1979 an der Macht ist, die Wahlen erneut gewinnen konnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"><strong> </strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Krieg begann im Jahre 1961, als sich die Rebellengruppen gegen die portugiesische Kolonialherrschaft erhoben. Dabei spiegelte der Gegensatz MPLA gegen UNITA nicht nur die Auseinandersetzung zwischen Ost und West, sondern auch zwischen zwei Stämmen, und zwar den Kimbundu (MPLA) und Ovimbundu (UNITA). Nach dem Angola 1975 die Unabhängigkeit erlangte, sollten die beiden Organisationen das Land gemeinsam regieren - doch die MPLA vertrieb den Partner aus der Hauptstadt. Nun bekämpften sich die Guerilleros, die zuvor gemeinsam gegen die Portugiesen Krieg geführt hatten, gegenseitig, wobei Angola zum Schauplatz eines sogenannten Stellvertreterkrieges der Supermächte wurde: Die Sowjetunion und Kuba unterstützen die MPLA, die USA und Südafrika die UNITA.</p>
<p>Mit dem Zusammenbrechen der Sowjetunion hätte somit der Bürgerkrieg in Angola als beendet erklärt werden können, doch als die UNITA 1992 die Wahlen verlor, wollte sie sich mit ihrer Niederlage nicht abfinden und nahm den Kampf wieder auf. Auch nach dem Friedensabkommen 1994 im sambischen Lusaka hielt Savimbi (Führer der UNITA) nicht an die Abmachungen und rüstete unter den Augen der UN-Beobachter weiter auf. Seit Ende 1998 ist der Bürgerkrieg wieder in vollem Gange.</p>
<p>Am 4. April 2002 vereinbarten die Rebellenorganisation UNITA und die angolanische Regierung in der angolanischen Hauptstadt Luanda einen Waffenstillstand. Der Vertrag, der  von den Kommandeuren der Streitkräfte und den Rebellen unterzeichnet wurde, basiert auf einem bereits 1994 von den Vereinten Nationen ausgehandelten Abkommen. Staatspräsident José Eduardo dos Santos kündigte nach der Unterzeichnung freie und faire Wahlen an.</p>
<p>Während des Bürgerkriegs kamen in Angola über 500.000 Menschen um.</p>
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